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12.08.2019, 17:04 Uhr
CDU-Kreistagsfraktion: „Wegweisende Konzepte und Investitionen in der Vogelsberger Jugendhilfe“
CDU – Kreistagsfraktion zu Besuch bei HueD-Trägern

Lauterbach. Die CDU-Kreistagsfraktion informierte sich im Rahmen ihrer Sommertour in der neu eröffneten Jugendhilfeeinrichtung „Alte Gärtnerei“ in Lauterbach über die Fortschritte sozialräumlich ausgerichteter Jugendhilfe im Vogelsbergkreis. Dazu hatten sowohl der Leiter der Vogelsberger Lebensräume, Harry Bernardis, sowie die Kollegen des Hauses am Kirschberg, Tobias Hoffmann und Henner Conrad, die CDU-Kreispolitiker unter Führung von Fraktionschef Stephan Paule eingeladen.

Die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion besuchten das neue „Hilfen unter einem Dach/ HueD“ auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei Lauterbach.
Eingangs erinnerte Erster Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Dr. Jens Mischak (CDU) an die politischen Weichenstellungen der letzten rund vier Jahre und lobte zum einen die sowohl baulichen als auch inhaltlichen Entwicklungen in der Region und zum anderen die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Jugendamt auf der einen Seite und freien Trägern auf der anderen Seite. „Die gemeinsame Herausforderung bestand und besteht darin, dass wir zum einen mehr Angebote für ambulante und stationäre Betreuung im Kreis selbst schaffen wollten und zum anderen die hessenweit vergleichsweise hohen Ausgaben des Landkreises in der Jugendhilfe im Blick haben wollen“, erläuterte Mischak. Dabei habe man bereits gute Fortschritte erzielt. Mit dem Familienhaus oikos und dem „Haus Panama“ in Alsfeld, einem Neubau des Trägers „FaJuSo“ in Schotten und der „Jugendhilfe Feldatal“ in Mücke und Feldatal seien bereits in den vergangenen zwei Jahren sozialräumlich ausgerichtete Kapazitäten im Kreis geschaffen worden; nun folgten die beiden Standorte von Vogelsberger Lebensräumen und Haus am Kirschberg in Lauterbach. Damit seien alle vier Sozialräume auch mit Standorten vor Ort versorgt. Harry Bernardis und Tobias Hoffmann erklärten aus sozialpädagogischer Sicht, warum es wichtig sei, Angebote vor Ort zu schaffen, um gerade Eltern die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit den Trägern der Jugendhilfe auch weiterhin Verantwortung für die Kinder zu übernehmen. „Wenn wir einen Jugendlichen im Norden oder in Bayern unterbringen müssen, ist es schwierig wenn nicht gar ausgeschlossen, die Eltern auch weiterhin in die Pflicht zu nehmen, an der Erziehung ihrer Kinder mitzuwirken“, so Bernardis. Bei einer heimatnahen stationären Hilfe seien aber etwa Besuche während der Woche oder kurzfristige Rückkehrungen auch am Wochenende in die Familie möglich. Simone Ruppel (Lebensräume) und Henner Conrad (Kirschberg) erläuterten in der Folge die Besonderheiten der sogenannten „Hilfen unter einem Dach“ („HueD“), bei denen alle drei Hilfeformen, ambulante Angebote, tagesstrukturierende Angebote und stationäre Unterbringung räumlich unter ein Dach, also in einem Gebäude, verwirklicht würden. Dadurch könne eine bessere Durchlässigkeit zwischen den Hilfeformen sichergestellt werden.  Beim anschließenden Rundgang durch die neuen Räume der „Alten Gärtnerei“ zeigten sich die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion beeindruckt von der räumlichen Ausgestaltung der Einrichtung, die exemplarisch für die weiteren Standorte in der Region stehe. Fraktionschef Stephan Paule zeigte sich zuversichtlich dahingehend, dass die gesetzten Ziele in den nächsten Jahren umgesetzt werden könnten und dankte allen Trägern für die Bereitschaft, erheblich zu investieren und damit auch zusätzliche Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Stephan Paule und Jens Mischak sagten gemeinsam zu, dass man die sozialräumliche Ausrichtung auch weiterhin positiv begleiten werde und für neue Impulse jederzeit ansprechbar sei. 
23.08.2019, 12:28 Uhr

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